Berlin, 30. Juni 2021.

Die gestern auf einer Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz vorgestellte Studie des VDV zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)auf Straße (ÖSPV) und Schiene (SPNV), in Deutschland zeigt deutlich: Bei Fortschreibung der aktuellen öffentlichen Finanzierungsmittel wird der ÖPNV im Jahr 2030 um rund 11 Mrd. EUR unterfinanziert sein. Um die bestehende Lücke zu schließen, werden der ÖSPV dann zusätzliche 7,8 Mrd. EUR und der SPNV weitere 6,8 Mrd. EUR benötigen. Davon sind für ÖSPV und SPNV zusammen nur 3,7 Mrd. EUR durch die Fortschreibung der heutigen Mittel gedeckt. „Diese Zahlen unterstreichen eindringlich, dass eine Veränderung der Finanzierungsarchitektur des SPNV und ÖSPV zwingend notwendig ist“, sagt Susanne Henckel, Präsidentin des Bundesverbands SchienenNahverkehr, dem Dachverband der Aufgabenträger, die den SPNV in Deutschland bestellen und organisieren. „Ohne eine nachhaltige Ausstattung des SPNV mit den für Ausbau und Modernisierung notwendigen Mitteln, werden eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 und die zum Erreichen der Klimaziele notwendige Verkehrswende nicht möglich sein.“

 

Berlin, 29. Juni 2021.

Nach 22 Jahren ,Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV)‘ hat der bisherige Vereinsname ausgedient. Künftig werden die Interessen der Bestellerseite des SPNV gegenüber Politik, Ministerien und Branche durch den ,Bundesverband SchienenNahverkehr‘ engagiert vertreten.

 

Berlin, 23. Juni 2021.

Mit Blick auf die intensiven Gespräche zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und den Branchenverbänden der Telekommunikation und der Eisenbahn zum Thema Mobilfunkabdeckung entlang von Bahnstrecken betont der VDV, gemeinsam mit dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV), seine Unterstützung: „Die Fahrgäste möchten unterwegs besser online sein. Die Eisenbahnunternehmen verfolgen das Ziel, die Digitalisierung entlang der Schienen voranzutreiben und verhelfen den Mobilfunknetzbetreibern zu einer kostengünstigen Umsetzung ihrer vertraglich zugesagten Verpflichtungen aus der Frequenzversteigerung mit einer höheren Empfangsqualität. Im Sinne der Fahrgäste erwarten wir jedoch von den Mobilfunknetzbetreibern, dass sie eine über die Reisestrecke an der Eisenbahn durchgängige Verbindung zur Verfügung stellen. Wir brauchen hier eine flächendeckende Ausleuchtung entlang der Schienen ohne weiße Flecken. Die dafür notwendige Komplettumrüstung unserer Flotten innerhalb von zwei Jahren ist dabei ein enormer Kraftakt, der nicht ohne die GSM-R-Förderung vom Bundesministerium für Verkehr und digitalen Infrastruktur möglich ist“, so VDV-Vizepräsident Salzmann.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Renate Bader
Pressesprecherin

Bundesverband SchienenNahverkehr e.V.
Wilmersdorfer Straße 50/51
10627 Berlin
Tel.: 030 81 61 60 99-4
Fax: 030 81 61 60 99-9
E-Mail: bader@schienennahverkehr.de

 

Material zum Download:

Logo des Bundesverbands SchienenNahverkehr.gif

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Pressefoto Susanne Henckel 1

Pressefoto Susanne Henckel 2

Pressefoto Frank Zerban

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