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Wie ist der Fahrscheinverkauf im SPNV organisiert?

Im Rahmen von Ausschreibungen für die Verkehrsleistungen wird der Vertrieb, also der Verkauf von Fahrausweisen, bisher in den meisten Fällen an das Eisenbahnverkehrsunternehmen übergeben, das auch den Verkehr durchführt. Diese erbringen die Vertriebsdienstleistung dann entweder selbst oder beauftragen ihrerseits einen Dritten wie zum Beispiel die Transdev Vertrieb oder DB Vertrieb mit der Durchführung. In den letzten Jahren haben jedoch erste Aufgabenträger die Vertriebsdienstleistungen separat vergeben und trennen dadurch den Vertrieb vom Betrieb.

Der Vertrieb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) erfolgt vor allem auf diesen Vertriebswegen bzw. Kanälen:

  • Personenbedienter Verkauf
  • Fahrscheinautomaten
  • Online/Mobile
  • Videoreisezentren

Seit Jahren findet schon ein „Kanalshift“ in Richtung Online/Mobile statt. Dieser läuft schon seit einem Jahrzehnt den personenbedienten Verkaufsstellen und den Automaten den Rang ab und nimmt stetig zu. Mit dem Komfort und der Einfachheit des Informierens und Buchens per Smartphone ist dies sehr naheliegend. Nichtsdestotrotz sind physisch oder zumindest per Video für Fragen bereitstehende Personale immer wieder Wunsch der Fahrgäste und finden daher auch ihren Weg in die Anforderungen der Vergabeverfahren an die EVU und deren Vertriebsdienstleister. Auch Automaten werden durch die Aufgabenträger bestellt, um eine Daseinsvorsorge für alle Fahrgast-Gruppen zu gewährleisten. Welchen Vertriebskanal nutzen Sie im SPNV?