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2. Juni 2022

Verabschiedung von Susanne Henckel und Wahl von Thomas Prechtl zum neuen Präsidenten

Gestern fand anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbands SchienenNahverkehr die offizielle Verabschiedung seiner langjährigen Präsidentin, Susanne Henckel, statt. Henckel hatte nach ihrer Berufung zur Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr im April ihr Amt niedergelegt. Zu ihrem Nachfolger wählten die Mitglieder Thomas Prechtl, der bereits seit zwei Jahren Mitglied des Präsidiums und seit 2016 Sprecher der Geschäftsführung der Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH ist.

Zum Amtsantritt überreichte Henckel ihrem Nachfolger einen Hemmschuh – mit dem Hinweis, er solle ihn so nutzen, dass er ein Zurückrollen verhindert und der SPNV immer Richtung einer erfolgreichen Zukunft fährt. Prechtl betonte, die Schwere des Objekts sei symbolisch für die Bedeutung der Herausforderungen, vor denen der SPNV in den kommenden Jahren steht. Nur durch eine konsequente Ausweitung des Angebotes im SPNV sei zu erreichen, dass dieser seinen Beitrag zur Verkehrswende und damit zum Erreichen der Klimaziele auch wirklich leisten kann. Dafür müssten die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Zudem müsse die Umsetzung des Deutschlandtakts deutlich zielgerichteter vorangetrieben, ein Deutschlandtakt-Büro eingerichtet und parallel zur neu aufzusetzenden gemeinwohlorientierten Infrastruktursparte auch deren Finanzierungsstruktur neu aufgestellt werden.

Unterstützt wird Prechtl dabei durch die beiden Vizepräsidenten, Thorsten Müller (ZV SPNV Rheinland-Pfalz Nord) und Kai Daubertshäuser (RMV GmbH), die Präsidiumsmitglieder Volker Heepen (NVBW GmbH), Ronald R.F. Lünser (VRR AöR) und Fritz Rössig (Regionalverband Großraum Braunschweig) sowie Peter Panitz (NASA GmbH), der neu in das Präsidium gewählt wurde.