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29. Oktober 2021

Bericht UBA zu umweltschädlichen Subventionen

Ein Grund für dafür, dass im Verkehrssektor die Klimaziele bei weitem noch nicht erreicht werden, sind umweltschädliche Subventionen, wie Steuervergünstigungen für Diesel (8,2 Mrd. EUR), das Dienstwagenprivileg (3,1 Mrd. EUR) oder die Befreiung des Flugverkehrs von der Kerosinsteuer (8,3 Mrd. EUR). Das zeigt der gestern veröffentlichte Bericht des Umweltbundesamtes (UBA). „Diese Gelder statt in Subventionen in den Ausbau des klimafreundlichen Schienenverkehrs zu investieren, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Verkehrswende“, so Frank Zerban, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands SchienenNahverkehr. „Unsere Forderungen an die neue Bundesregierung sind finanzierbar, wenn die Verkehrswende ernst genommen wird. Dazu zählen der Ausbau des Schienennetzes, eine weitere Dekarbonisierung der Schiene sowie das Programm zur Kultivierung der Bahnhöfe. Der Bericht des UBA sollte von den künftigen Koalitionären in den jetzt laufenden Verhandlungen daher umfassend berücksichtigt werden.“